{"id":1424,"date":"2022-03-15T15:00:01","date_gmt":"2022-03-15T14:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.it-ps.at\/?p=4645"},"modified":"2024-10-16T11:10:19","modified_gmt":"2024-10-16T09:10:19","slug":"it-ps-als-forschungspartner-von-fraunhofer-im-projekt-appetite-zur-vermeidung-von-lebensmittelverschwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.it-ps.de\/en\/it-ps-als-forschungspartner-von-fraunhofer-im-projekt-appetite-zur-vermeidung-von-lebensmittelverschwendung\/","title":{"rendered":"IT-PS als Forschungspartner von Fraunhofer im Projekt &#8220;Appetite&#8221; zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie kann man Daten nutzen, um Lebensmittelverschwendung zu verhindern? Wir freuen uns Teil des Konsortiums im Projekt APPETITE zu sein. Das Forschungsprojekt unter der Konsortialf\u00fchrung von Fraunhofer Austria will Lebensmittelverschwendung durch bessere Prognosen bek\u00e4mpfen\u00a0<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"has-col-16-abdd-color has-text-color wp-block-heading\">Durch intelligente Pr\u00e4vention Lebensmittel vor Verschwendung retten<\/h2>\n\n\n\n<p>Allein in der EU werden pro Jahr 88 Millionen Tonnen noch essbarer Lebensmittel weggeworfen. Viele Initiativen sind aktiv, um diese Verschwendung zu verhindern, allerdings setzen die meisten dieser Bem\u00fchungen erst da an, wo es fast zu sp\u00e4t ist: sie finden Abnehmer, wenn sich das Lebensmittel bereits im Supermarkt und kurz vor dem Verderb befindet. Nun hat sich ein Forschungskonsortium mit Expertise in den Bereichen Supply Chain Management, Informations- und Kommunikationstechnik und Lebensmittelhandel zusammengetan, um gemeinsam ein Prognose-Tool zu konzipieren, welches einen Teil der Lebensmittelverschwendung bereits im Vorhinein abwenden soll. Eine Prognose-Methodik basierend auf Methoden der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) und der Verarbeitung unternehmensinterner sowie -externer Daten soll Angebot und Nachfrage auf regionaler Ebene besser in Einklang bringen und daf\u00fcr sorgen, dass es erst gar nicht dazu kommt, dass sich gro\u00dfe Mengen von Lebensmitteln zur falschen Zeit am falschen Ort befinden. Durch den fr\u00fchen Eingriff in der Mitte der Lieferkette wollen die Forscherinnen und Forscher die Verschwendung der Lebensmittel um bis zu 10 Prozent reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"has-col-16-abdd-color has-text-color wp-block-heading\">Ost\u00f6sterreich ist Pilotregion<\/h3>\n\n\n\n<p>Forschungspartner in dem von der <a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20220310_OTS0054\/durch-intelligente-praevention-lebensmittel-vor-verschwendung-retten-bild\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00d6sterreichischen Forschungsgemeinschaft FFG f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre gef\u00f6rderten Projekt \u201eAPPETITE\u201c<\/a> sind die <a href=\"https:\/\/www.fraunhofer.at\/de\/presse\/pressemitteilungen\/durch-intelligente-praevention-lebensmittel-vor-verschwendung-re.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fraunhofer Austria Research GmbH<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.tuwien.at\/tu-wien\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">TU Wien<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.wu.ac.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">WU Wien<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.invenium.io\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Invenium Data Insights GmbH<\/a> sowie <strong>IT-Power Services GmbH<\/strong>. Als Anwendungspartner aus dem Lebensmittelhandel, die ihre Daten zur Auswertung zur Verf\u00fcgung stellen und den Algorithmus am Beispiel ihrer eigenen Lieferkette testen werden, sind die Handelsketten <a href=\"https:\/\/www.spar.at\/nachhaltigkeit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SPAR<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.metro.at\/ueber-metro\/engagement-fuer-nachhaltigkeit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Metro <\/a>und <a href=\"https:\/\/www.kastner.at\/news\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kastner <\/a>mit im Team. Sie werden Daten aus der Region Ost\u00f6sterreich bereitstellen, die von den Forscherinnen und Forschern aufbereitet und analysiert werden. F\u00fcr diese Pilotregion soll die M\u00f6glichkeit der Prognose durch datengetriebene Technologien demonstriert werden. Der Prototyp einer kollaborativen Prognose-Plattform, die Daten mittels KI in nahezu Echtzeit verarbeitet, ist das Ziel des Projekts.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"has-col-16-abdd-color has-text-color wp-block-heading\">Heterogene Daten als Herausforderung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Grundlage des Datensatzes bilden die Kassa- und Logistikdaten der Projektpartner aus dem Lebensmittelhandel. So sehen die Forscherinnen und Forscher, was in welchen Filialen verkauft wird. Allein auf Basis dieser Daten lie\u00dfe sich zwar schon einiges f\u00fcr die Zukunft vorhersagen, jedoch h\u00e4ngen die zu erwarteten Verk\u00e4ufe auch stark von externen Einfl\u00fcssen, wie z.B. dem Wetter, ab. Auch wenn sich viele Menschen an einem Ort aufhalten, beispielsweise wegen einer Veranstaltung in der N\u00e4he oder weil je nach Wetter verst\u00e4rkt Skipisten, Badeseen oder doch lieber Indoor-Attraktionen aufgesucht werden. Um diese externen Faktoren zu ber\u00fccksichtigen, wird das Konsortium auch Wetterinformationen und Mobilfunkdaten in das Modell mit einflie\u00dfen lassen. Letztere verraten anonymisiert, wo sich gro\u00dfe Menschengruppen bilden. Die Kombination dieser sehr heterogenen Daten ist dabei eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erkennt die Handelskette rechtzeig den Bedarf, kann sie Lebensmittel dorthin umlagern, wo sie voraussichtlich gekauft werden und so vermeiden, dass sie an anderer Stelle \u00fcbrigbleiben. \u201eDas Prinzip der Pr\u00e4vention ist das, was das Projekt zu etwas Besonderem macht! Wir wollen schon im Vorfeld verhindern, dass es zu einer Verschwendung kommen wird und nicht dann erst Produkte retten, wenn es fast schon zu sp\u00e4t ist. Hierbei wollen wir insbesondere die M\u00f6glichkeiten neuartiger datengetriebener Technologien sowie die Ber\u00fccksichtigung externer Daten pr\u00fcfen. Das starke Konsortium ist hierbei ein wesentlicher Schl\u00fcsselfaktor\u201c, erkl\u00e4rt Alexandra Birkmaier, die bei Fraunhofer Austria die Projektleitung innehat.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4sst sich in der innerbetrieblichen Logistik nicht mehr rechtzeitig eingreifen, zum Beispiel, weil die Belieferung der Filialen f\u00fcr den Tag bereits abgeschlossen ist, so ist zumindest ein Informationsvorsprung gewonnen. Organisationen, die Lebensmittel retten, k\u00f6nnen dann bereits im Vorfeld informiert werden und die Ware bereits fr\u00fcher weitergeben.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/projekte.ffg.at\/projekt\/4141460\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Projekt \u201eAI-driven collaborative supply and demand matching platform for food waste reduction in the perishable food supply chain \u201c (Appetite) wird unter der Projektnummer FO999887547<\/a> vom Bundesministerium f\u00fcr Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilit\u00e4t, Innovation und Technologie (BMK) im Rahmen der 9. Ausschreibung des Programms \u201eIKT der Zukunft\u201c &#8211; abgewickelt durch die \u00d6sterreichische Forschungsf\u00f6rderungsgesellschaft FFG &#8211; gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.it-ps.at\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/gruppenfoto-projektteam-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4653\" \/><figcaption>\u00a9 Fraunhofer Austria \/ Das Konsortium des Projekts &#8220;Appetite&#8221; beim Kick-Off.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wir freuen uns Teil dieses Projekts sein zu d\u00fcrfen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie kann man Daten nutzen, um Lebensmittelverschwendung zu verhindern? Wir freuen uns Teil des Konsortiums im Projekt APPETITE zu sein. 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